In Schönefeld Streikbrecher aus Irland eingeflogen – Unangekündigte Streiks wahrscheinlich – Der Berliner Senat ist gefordert zu handeln.

Berlin, 14.3.2017:  In Schönefeld versucht Ryanair mit eigenem Personal einen kleinen Teil der Flüge abzufertigen. „Dazu hat die Fluggesellschaft eigenes Personal aus dem Ausland eingeflogen, das jetzt ohne Sicherheitsüberprüfung mit schnell ausgestellten Tagesausweisen auf dem Schönefelder Vorfeld tätig ist“, teilte ver.di-Streikleiter Enrico Rümker in den heutigen Morgenstunden mit. Damit ist die Sicherheit der Passagiere bedroht. „Auch der Flughafen ist in der Pflicht, dieses Treiben zu verhindern, weil einmal die Sicherheit der Passagiere gefährdet wird und andererseits der Tarifkonflikt eskaliert“, so Enrico Rümker. Damit ist die rot-rot-grüne Berliner Landesregierung und die rot-rote Brandenburger Landesregierung in der Pflicht, ein solches „Treiben“ zu beenden.

Es wurde berichtet, dass in Stuttgart heute Nacht ein Abschluss erreicht wurde: Ab dem 1. März wird 1 € mehr pro Stunde bezahlt. Ein erster Schritt aus dem Niedriglohn heraus. Das geschah nach der direkten Intervention der grün-schwarzen Landesregierung.

Seitdem von der EU verordneten Wettbewerb sind die Löhne um 30 bis 40 % gesunken. Deshalb will ver.di einen bundesweiten Flächentarifvertrag. Fünf Wettbewerber in Berlin auf Kosten der Beschäftigten, das ist nicht zu akzeptieren. Mit der Privatisierungen öffentlichen Eigentums zur Lohnkostensenkung muss Schluss sein. .

Deshalb ist die Forderung der Berliner AfA nach Rekommunalisierung der Bodenverkehre und Aufhebung der Unterwerfung der Belegschaften unter die Wettbewerbskonkurrenz umso dringlicher.

Jetzt ist der Berliner Senat aufgefordert, sofort zu handeln und sich öffentlich für die Umsetzung der Forderungen der KollegInnen und ihrer Gewerkschaft einzusetzen.

Solidarität kam von den KollegInnen der Fraport, aus Frankfurt und von KollegInnen vom Flughafen München.

Gotthard Krupp 14.3.2017

Zum download: Bodenverkehre 2

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Fast alle Flüge in Berlin gestrichen: Streik wird um 24 Stunden bis Mittwochmorgen verlängert

Als Download:  Bodenverkehre

Berlin, 13.3.2017: Erneut haben die Bodenverkehre in Berlin gestreikt. Erneut mussten fast alle Flüge gestrichen werden.

Unter großem Beifall der Streikende verkündete Enrico Rümker, der verantwortliche ver.di Sekretär, die Verlängerung des Streiks um weitere 24 Stunden. Es gibt keine Bewegung der Arbeitgeber und es liegt kein verhandlungsfähiges Angebot vor.

Solidaritätsadressen gab es von der Konferenz der Internationalen Föderation der Transportarbeiter, Fachgruppe Luftverkehr. Sie vertritt 4,5 Millionen Mitglieder und 700 Gewerkschaften. „Ihr seid nicht allein!“ Das war ihre Botschaft. Die KollegInnen aus Stuttgart verhandeln auch zurzeit und kündigten an, wenn heute kein Angebot kommt, dann werden auch sie morgen in den Streik treten. Solidaritätsadressen kamen auch von den KollegInnen der  Lufthansa.

Der Streik der KollegInnen der Bodenverkehre gegen Armutslöhne und prekäre Arbeit wird auch die volle Aufmerksamkeit aller KollegInnen und besonders auch aller prekär Beschäftigten in dieser Stadt finden. Prekäre Beschäftigung in Verantwortung des Landes kann nicht länger akzeptiert werden. Auch die Flughäfen fallen unter die Verantwortung der Bundesregierung, der Länder Berlin und Brandenburg. Diese haben mit der Entscheidung zur Privatisierung dieses Bereichs der öffentlichen Daseinsvorsoge die katastrophalen Lebens- und Arbeitsverhältnisse der KollegInnen zu verantworten. Die Solidaritätsadressen aus Vivantes und Charité fanden ein großes Echo.

Die morgige Kundgebung beginnt um 9.00 Uhr.

Gotthard Krupp 13.3.2017

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Berliner Arbeitnehmerversammlung

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

anbei die Einladung zur Berliner Arbeitnehmerversammlung am 19. März 

1703 ANV Berlin

Über zwei Monate nach den Wahlen zum Abgeordnetenhaus müssen wir die Bilanz ziehen, dass die Entscheidungen für die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung und Finanzierungen der dringendsten Forderungen bis heute verweigert werden: sie seien unbezahlbar!

Nicht nur wird die Rücknahme der Therapeutischen Dienste GmbH in die Muttergesellschaft weiter verweigert und stagnieren die Tarif-Verhandlungen bei der Charité Tochter CFM und VSG. Mit ihrem Hausverbot greift die Geschäftsführung des Krankenhaus Friedrichshain jetzt direkt die Kolleginnen und ihre Gewerkschaften an. Die Verantwortung für diese nicht zu akzeptierende Eskalation des Konfliktes trägt der SPD-geführte rot-rot-grüne Senat.

Gleichzeitig kann nicht übersehen werden, dass die gewerkschaftlichen Aktionen an Kraft gewinnen: Am letzten Mittwoch fand der gemeinsame Streik der Kolleginnen der Charite Tochter, CFM, und der Vivantes-Tocher VSG statt. Auf der Kundgebung vor der Vivantes-Zentrale demonstrierten mit ihnen Kolleginnen der Therapeutischen Dienste GmbH, und es wurden Grußadressen von Musikschulen, vom Botanischem Garten,  sowie der AfA verlesen. Auch Vertreter der studentischen Hilfskräfte sprachen und berichteten für ihren Kampf für ihre Tarifforderungen und gegen prekäre Arbeit an der Uni.

Die Urabstimmung bei den Bodenverkehren nach den zwei erfolgreichen Warnstreiks war eindeutig: 98,6 % der ver.di Mitglieder votierten für Streik. Das ist ein unübersehbares Signal dafür. dass die Kolleginnen den Niedriglohnsektor und prekäre Arbeit überwinden wollen.

Die KollegInnen können und werden sich nicht mit vagen Versprechungen von Lohnerhöhungen oder Aufhebung der Befristung abspeisen lassen. Sie wollen mit ihren Gewerkschaften für ihre berechtigten Forderungen kämpfen und auch streiken: für die Aufhebung jeder Form prekärer Arbeit und von Ausgründungen, für die (Re-) Integration in Tarifverträge, „TVöD für alle“, für einen Tarifvertrag für „mehr Personal“ an den Krankenhäusern …

Die gesellschaftliche Mehrheit will, dass Schluss gemacht wird mit der sozial-zerstörerischen Agenda-Politik der Großen Koalition und ihrer Umsetzung in den Ländern und Kommunen.

In dieser Situation kommt der Diskussion der in unseren politischen und gewerkschaftlichen Kämpfen aufgeworfenen Fragen auf der Berliner Arbeitnehmerversammlung eine noch größere Bedeutung zu.

Deshalb kommt zur Berliner Arbeitnehmerversammlung

am 19. März 2017, 13 bis 17 Uhr, NGG – Gewerkschaftshaus, Gotzkowskystr. 8; 10555 Berlin (3-Etage)  (Das NGG Gewerkschaftshaus ist zu erreichen mit ÖPNV: Bus 101, bis Turmstr./ Waldstr., ca. 155m Fußweg; Busse 106 u. 245 bis Alt Moabit / Gotzkowskystr., ca. 300m Fußweg; Busse 123, TXL u. M 27 bis Turmstr. / Beusselstr., ca. 300 m Fußweg)

Bitte meldet Euch, wenn noch nicht geschehen, jetzt an, damit wir planen können.

Anmeldung:

Bitte zurück an: Gotthard Krupp: GotthardKrupp@t-online.de; Fax 030 – 31 31 662

  • 0 Hiermit unterstütze ich den Aufruf zur Berliner Arbeitnehmerkonferenz am 19.3.2017
  • 0 Hiermit melde ich mich zur Berliner Arbeitnehmerkonferenz am 19.3.2017 an:
  • 0 Ich kann leider nicht teilnehmen, 0 möchte mich an der Vorbereitung beteiligen; 0 möchte von den Ergebnissen informiert werden.
  • 0 Ich schicke zur Diskussion folgenden Beitrag zur Konferenz:
  • 0 Ich stelle folge Texte, Flugblätter zur Diskussion zu Verfügung

 

  • Name: Adresse: E-Mail: Funktion / Gewerkschaft:

 

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Der Kampf gegen prekäre Arbeit und tariffreie Zonen ist Aufgabe der gesamten gewerkschaftlichen Organisation

Faltblatt des

Gewerkschaftlicher Aktionsausschuss
KEINE PREKÄRE ARBEIT UND flugblatt_ga-1TARIFFREIE BEREICHE
im Verantwortungsbereich des Landes Berlin

an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Halbzeitstreffens der Bezirksdelegierten
des ver.di Bezirks Berlin am 28. Januar 2017

zum Download:

ga-infoblatt-januar-2017-jan2017

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Schuldenbremse: Zwang zur Privatisierung der Öffentlichen Daseinsvorsorge

Anbei ein Informationsblatt des Arbeitskreis Europa des ver.di Bezirk, Berlin zum Download zur aktuellen Diskussion in Berlin

ak-europa-Schuldenbremse ak-europa-korrekt

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„Die Koalition wird … prekäre Arbeit zurückdrängen“ – mehr als ein Versprechen?

Gewerkschaftlicher Aktionsausschuss KEINE PREKÄRE ARBEIT UND TARIFFREIE BEREICHE im Verantwortungsbereich des Landes Berlin

An die Mitglieder und Parteitage, die über die Koalitionsvereinbarung Rot-Rot-Grün entscheiden

 

zum Download: ga_an_die_parteitage_20161202foto-ga

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde,

wir wenden uns an Sie als „Gewerkschaftlicher Aktionsausschuss KEINE PREKÄRE ARBEIT UND TARIFFREIE BEREICHE im Verantwortungsbereich des Landes Berlin“.

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Der AfA Landesvorstand fordert Respekt vor dem erkämpften Tarifvertrag bei den Kinder- und Jugendambulanzen:

Knapp 3 Monate nach Inkrafttreten eines erstrittenen Haustarifvertrags, der einen Übergang in den TV-L bedeutet, plant der Arbeitgeber der Ki.D.T.gGmbH einen massiven Stellenabbau.

Nach mehreren Streiks und Aktionen haben noch vor der Berliner Wahl Arbeitgeber und Verdi einen Haustarifvertrag geschlossen, der nach und nach die Heranführung an den Tarifvertrag der Länder vorsieht.

Nun werden befristet angestellte MitarbeiterInnen nicht weiterbeschäftigt, ebenso werden freiwerdende Stellen nicht wiederbesetzt und gestrichen. 2017, so der Arbeitgeber, wird es zu betriebsbedingten Kündigungen kommen. Weiterlesen

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